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Bendlerblock | Denkmal Deutscher Widerstand

Der im Berliner Ortsteil Tiergarten gelegene so genannte Bendlerblock ist ein Ort im Bezirk Mitte, an dem Geschichte geschrieben wurde. Denn der im Jahr 1914 erbaute Gebäudekomplex am heutigen Reichpietschufer (Landwehrkanal) war der Dreh- und Angelpunkt der militärischen Widerstandsgruppierung um Graf von Stauffenberg, die am 20. Juli 1944 das fehlgeschlagene Attentat auf Adolf Hitler verübte und mit der „Operation Walküre“ einen Machtwechsel in der Zeit des Nationalsozialismus anstrebte.

Seit 1953 erinnert ein Ehrenmahl im Hof des Bendlerblocks, eine von Richard Scheibe entworfene bronzene Statue eines nackten Mannes mit zusammengebundenen Händen, an diesen historischen Tag während der Nazi-Zeit. Eine Gedenktafel mit den Namen der in Folge des Hitler-Attentats standrechtlich erschossenen Offiziere Ludwig Beck, Friedrich Olbricht, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Albrecht Ritter Mertz von Quirnheim, Werner von Haeften wurde 1962 enthüllt.

An die damaligen Widerstandskämpfer erinnert heute die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“, zu der auch eine Dauerausstellung im ältesten Teil des Bendlerblock-Gebäudes gehört. In den geschichtsträchtigen Räumen wird der Kampf gegen die nationalsozialistische Diktatur Hitlers umfassend verdeutlicht und in 18 verschiedenen Themenbereichen dokumentiert. Seit Sommer 2014 trägt die Ausstellung den Titel „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ und bietet ein breites Angebot an Medien.

Sowohl im Kaiserreich wie auch im Dritten Reich wurde der Bendlerblock vom Militär genutzt. Seit Herbst 1993 nimmt ihn auch die Bundeswehr – bis heute noch – in Anspruch. Das Gebäude dient als zweiter Dienstsitz des Verteidigungsministers genutzt und 2009 weihte der damalige Bundespräsident Horst Köhler hier ein von Andreas Meck entworfenes Denkmal für die Gefallenen der Bundeswehr ein.

Adresse:
Stauffenbergstraße 13-14 | 10785 Berlin
Parkmöglichkeiten:
Parkplätze vorhanden.
Öffnungszeiten:
Tag & Nacht geöffnet und zugänglich
Eintrittspreise:
Kostenfrei
Barrierefrei:
Ja
Architekten:
Reinhardt & Süßenguth
Baujahr:
1911 bis 1914
Verpflegungsmöglichkeit:
Cafes und Restaurants in der Nähe vorhanden
Insider-Tipps:
Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock in Berlin informiert über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Bildungsangebote.

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