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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin Foto: Andreas Trojak Dez. 2015

Die Gedächtniskirche geriet im November 1943 bei einem Luftangriff der Aliierten auf Berlin in Brand. Dabei knickte die Spitze des Hauptturms zusammen. Trotz des Versprechens der Nationalsozialisten, die Kirche wieder aufzubauen dauerte es bis 1957, Pläne hinsichtlich eines Wiedraufbaues zu entwerfen.
Zunächst wurde ein vollständiger Abriss zu Gunsten eines Neubaus vorgeschlagen, doch das stieß auf einigen Widerstand in der Bevölkerung.

Die Türme
Höhe des alten Turms vor der Zerstörung 113 m
Höhe des alten Turms nach der Zerstörung 71 m
Höhe des neuen Turms 53 m
Höhe des Kreuzes auf dem neuen Turm 2,5 m
Höhe des Kreuzes auf dem neuen Turm mit Kugel und Stab 8 m
Heute strahlt die Gedächtniskirche, nach mehrjähriger Renovierung in neuem Glanz.

Im neuen Turm hängen sechs Bronzeglocken, gegossen von der Glockengießerei Gebr. Rincker in Sinn (Dillkreis). Die größte Glocke hat ein Gewicht von 5.600 kg. Alle Glocken zusammen wiegen 17.000 kg.

Adresse:
Breitscheidplatz | 10789 Berlin
Parkmöglichkeiten:
Wenig bis kaum Parkplätze. Am besten mit den Öffentlichen anreisen.
Öffnungszeiten:
Täglich von 09.00 – 19.00 Uhr
Eintrittspreise:
Kostenfrei
Barrierefrei:
Ja
Architekten:
Nach einem Entwurf des Baurates Franz Schwechten | Erbauer: Prof. Dipl.-Ing. Dr. h. c. Egon Eiermann, Karlsruhe
Baujahr:
Grundsteinlegung der alten Kirche am 22. März 1891 | Einweihung 1. September 1895
Baustil:
Neuromanik
Verpflegungsmöglichkeit:
Zahlreiche Cafes und Restaurants vorhanden
Insider-Tipps:
Musik im Turm – In unregelmäßigen Abständen finden in der Gedenkhalle im alten Turm Kammermusikkonzerte, Gesangs- oder Klavierabende in einem vergleichsweise kleinen Rahmen statt, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen.

Dabei handelt es sich sowohl um Konzerte im Rahmen von Veranstaltungsreihen wie sie zum Beispiel im Rahmen des Pepping-Gedenkjahres durchgeführt wurden, als auch um Einzelveranstaltungen, für deren Charakter die Gedenkhalle besonders prädestiniert ist.

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