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  • Dorotheenstädtischer Friedhof | Foto: © Wahrzeichen.berlin

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Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden

Der Dorotheenstädtisch – Friedrichswerdersche Friedhof wurde 1763 eröffnet und bis 1826 mehrmals vergrößert. Er hat eine herausragende kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung als Ruhestätte zahlreicher Persönlichkeiten und auf Grund der fast vollständig vertretenen Denkmalkunst der Berliner Bildhauerschulen des 19. Jahrhunderts.

Der Hauptweg führt zu einer Marmorstatue des Reformators Martin Luther, die 1909 von Ernst Waegener gestaltet wurde.

Das älteste Grabmal des Friedhofes ist das 2 m hohe Sandsteindenkmal für den 1807 verstorbenen Fabrikanten Jacob Fröhlich. Zu den bedeutendsten bildhauerischen Arbeiten zählt die von Johann Gottfried Schadow für seine 1832 verstorbene zweite Frau geschaffene 3 m hohe Säule. Besonders sehenswert sind außerdem die Grabsteine von Karl Friedrich Schinkel (von ihm selbst gestaltet) und Johann Gottfried Schadow sowie die im Krieg zerstörte und in postmoderner Form wieder aufgebaute Grabstätte des Architekten Friedrich August Stüler. Zwei Granitsteine bilden die Grabmale von Bertholt Brecht und Helene Weigel.

Ferner befinden sich auf dem Dorotheenstädtisch – Friedrichswerderschen Friedhof die Grabstätten von Johann Gottlieb Fichte, G.W.F. Hegel, August Borsig, E.T. Litfaß, Heinrich Mann, Anna Seghers, John Heartfield, Arnold Zweig, Johannes R. Becher, Hanns Eisler, Hans Mayer, Heiner Müller, Günter Gaus und Johannes Rau.

In der Gedenkstätte für Tote des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus wurden mehr als 70 Tote bestattet, darunter eine Reihe von Personen des antifaschistischen Widerstandes wie beispielsweise Klaus Bonhoeffer.

Neben dem Dorotheenstädtisch – Friedrichswerderschen Friedhof befindet sich der Französische Friedhof, der 1780 für die Berliner Hugenotten angelegt wurde. Hier liegen die Grabstätten von Ludwig Devrient und Daniel Chodowiecki. Das bedeutendste Denkmal auf dem Französischen Friedhof ist das „Ancillon-Monument“, ein von Karl Friedrich Schinkel erbautes Grabmal für den Erzieher Friedrich Wilhelms IV., Friedrich Ancillon (1767-1837). In dessen Nähe befindet sich das große, kapellenartige Baldachingrab des 1861 verstorbenen Sammlers Ludwig Ravené von Friedrich August Stüler.

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

Adresse:
Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden | Chausseestr. 126 | 10115 Berlin
Parkmöglichkeiten:
Parkplätze ausreichend vorhanden
Öffnungszeiten:
täglich ab 8.00 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit
Eintrittspreise:
Kostenfrei
Barrierefrei:
Ja

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